Tag Archives: Dezember

Israelischer Adventskalender – Tag 23

Für mich fühlt es sich nicht so an, als wäre fast Weihnachten. Einerseits mag ich es, dass hier die Zeit nicht stehenbleibt für einen Weihnachtszauber, den ich in Deutschland anschließend immer stark vermisst habe, nach den Feiertagen. Andererseits fehlt mir die Adventszeit dieses Jahr. Normalerweise fliegen mein Mann und ich Mitte Dezember nach Deutschland, aber dieses Jahr ist alles ein bisschen anders. Unser größtes Weihnachtsgeschenk werden wir etwas verspätet bekommen und bereits jetzt gibt es uns Anlass, nicht mehr zu fliegen…

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Israelischer Adventskalender – Tag 22

Impressionen aus Tel Aviv im Dezember (der Gordon Swimmingpool war gut besucht, im Hafenbecken paddelte jemand auf seinem Surfbrett, die Uferpromenade war wie an jedem Wochenende voller Menschen und in der Sonne konnte man es nur im Tshirt gut aushalten).

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Israelischer Adventskalender – Tag 16

Amir Benayoun gehört zu meinen israelischen Lieblingsmusikern. Mit diesem Lied fängt der (hier sehr sonnige) Tag super an:


Israelischer Adventskalender – Tag 12

Mit schön viel Cello heute:


Eine kleine Geschichte zu Chanukka

Es ist das Fest der Lichter. Überall auf der Welt wird in jüdischen Gemeinden und Familien heute die erste Kerze angezündet und jeden Tag wird ein weiteres Licht hinzukommen. Acht Tage dauert Chanukka.
Doch was genau wird eigentlich gefeiert?

Einst stand in Yerushalayim ein jüdischer Tempel, der salomonische Tempel. Er wurde 586 vor unserer Zeit zerstört durch einen babylonischen Herrscher mit dem unaussprechbaren Namen Nebukadnezar II. Erst Jahrzehnte später wurde der Tempel wiederaufgebaut.
Nach der Entweihung dieses neuen Tempels durch die Griechen, die einen Zeusaltar darin errichtet hatten, wurde der Tempel im Jahr 164 v.u.Z. neu geweiht und der jüdische Tempeldienst fortgesetzt. In dem Tempel befand sich die Menora, ein Leuchter, dessen Kerzenlichter nicht erlöschen durften. Man erzählt, dass nur noch ein winziger Rest Öl vorhanden war, doch die Lichter brannten dennoch acht ganze Tage lang.
An Chanukka wird darum jeden Tag eine Kerze angezündet. Der neunte Arm der Chanukkia trägt das Feuer für die acht Kerzen, er wird Shamash genannt.

Das ist also der Hintergrund dieses Festes.
Vor ein paar Jahren saß ich an einem Dezemberabend auf dem Münchner Flughafen. Es war Chanukka und ich befand mich auf dem Weg zurück nach Israel. Vor den großen Glassscheiben der Wartehalle rieselte der Schnee und es war fürchterlich kalt draußen. Ich fliege nicht gerne. Die Stimmung am Flughafen bedrückt mich jedesmal. Entweder ich fliege von Israel nach Deutschland, dann nerven mich die ewigen Sicherheitskontrollen, die Fragen und die langen Warteschlangen. Oder ich fliege von Deutschland nach Israel, dann begleitet mich das Gefühl, dass ich gerne noch ein wenig länger im Urlaub dort geblieben wäre. So saß ich also ein wenig betrübt da und wartete auf das Boarding, als ein paar Männer eine Chanukkia hervorholten und Kerzen anzündeten. Sie sangen dabei Lieder und bald sang die halbe Wartehalle…

Chanukka ist ein besonders schönes Fest, weil seine magische Geschichte und das Leuchten der Kerzen diesen verregneten Monat Dezember verzaubern.

Chanukka sameach!