Sozialer Wohnungsbau auf Arabisch

Sie wollten schon immer im Grünen leben? Vielleicht mit einem schönen Garten ums Eigenheim herum? Mit viel Platz für die Kinder zum Spielen und einer Sonnenterrasse?

Im Libanon erfüllt sich dieser Traum jetzt für etliche Menschen. Dort verpachtet und verkauft die Hisbollah nämlich aus tiefem Mitgefühl und Nächstenliebe Häuser zu Niedrigstpreisen an arme schiitische Familien. Unter einer Bedingung: in mindestens einem Raum oder im Keller müssen die Familien Raketen platzieren, welche auf Israel zu feuern sind, wenn die Hisbollah es anordnet.

Sobald diese Raketen auf israelische Dörfer und Städte geschossen werden, wird Israel den Abschussort lokalisieren… Wir können dann alle live dabei sein, wenn es in den Nachrichten wieder heißt: „Israel beschießt mittellose Zivilisten“

Sollten Sie unter diesen Voraussetzungen immer noch Interesse haben an dem schönen Haus mit Ausblick in die sanfte Hügellandschaft, dann melden Sie sich noch heute bei der Hisbollah.

Hört sich an wie ein schlechter Scherz, aber es ist die bittere Wahrheit, von der die Welt nichts erfährt, weil internationale Medien darüber nicht berichten.

Quelle: Ynet


3 responses to “Sozialer Wohnungsbau auf Arabisch

  • Caruso

    Liebe Saskia,
    erlaube mir bitte, daß ich Dich so anrede, noch dazu mit Du. Ich bin eine alte Frau, bald 81 Jahre. Heute fand ich per Zufall Deinen Blogg und – nachdem
    ich einige Deiner Beiträge gelesen habe – bin diesem Zufall sehr dankbar.
    Es ist eine äußerst wichtige Nachricht, die Du heute eingestellt hast. Von dieser Terroristenbande glaube ich alles.
    Schreiben sie in Israel darüber? Oder brachte einer der TV-Stationen diese
    “wunderschöne” Nachricht? Jetzt fällt mir ein, ich könnte auch einen Kousin
    fragen, der auch Israel lebt. Ich muß nur seine E-mail-Adresse heraussu-chen.
    Egal. Ich bin froh, daß ich Deinen Blogg fand.

    Liebe Grüße
    caruso

  • Saskia

    Liebe Caruso,
    ich freue mich über Deinen Kommentar🙂
    Die Meldung wurde heute in den israelischen Medien veröffentlicht. In Israel ist es jedoch keine Neuheit. Hamas und Hisbollah arbeiten seit Jahren mit dieser Technik. Sie verwenden Zivilisten als Schutzschilder, platzieren ihre Raketenwerfer neben Kindergärten, auf den Dächern von Krankenhäusern und Schulen, mitten in Wohngebieten.
    Israel ist damit in einer fürchterlichen Situation: entweder zurückschießen und damit Zivilisten in Lebensgefahr bringen und sogar töten, oder die Angriffe nicht erwidern und damit die eigene Zivilbevölkerung im Stich lassen.
    Wie würde Deutschland reagieren? Oder die USA?

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