Das sonderbare Haus

In einem Park in Ramat Gan steht ein sonderbares Haus. Mitten im Wasser, in einem kleinen See. Die Nachbarn sind Gänse und Enten. Als ich es zum ersten Mal sah, erinnerte es mich an einen James Bond Film aus den 60er Jahren. Leider ist mir der Architekt des Hauses nicht bekannt, und auch nicht, warum es mitten in einem See erbaut wurde. Wahrscheinlich war es mal ein modernes Cafe. Heute wirkt es wie ein Relikt aus einer unwirklichen Zeit. Seine Form erinnert stark an ein Schiff, eine Leiter führt an der Außenseite vom Dach herunter zum Wasser und erinnert irgendwie an einen herabhängenden Anker. Bullaugenfenster hat das Haus auch.
Man könnte es schön renovieren und seine drei Stockwerke mit Leben füllen. Jedesmal, wenn ich an dem Haus vorbeispaziere, bin ich von der Neugier getrieben, hineinzugehen. Nur, es führt keine Brücke dorthin, man braucht entweder ein Boot oder man muss schwimmen. „Baden verboten“ steht natürlich auf einem Schild neben dem See.
Eines Tages werde ich vielleicht auf jemanden treffen, der mir die Geschichte dieses Hauses erzählen wird. Bis dahin spinne ich mein eigenes Seemannsgarn um das sonderbare Schiffshaus…



2 responses to “Das sonderbare Haus

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: