Das sollte sich Frau Pillay mal anhören

Die UN Menschenrechtskommissarin scheint nämlich hinter dem Mond zu leben.


Mediale Schlammschlacht

“Eskalation in Nahost” titeln viele Nachrichtenmeldungen, nachdem Israel heute Nacht die Bodenoffensive in Gaza begonnen hat.
Ich hatte mir ja eigentlich vorgenommen, mich nicht mehr über die Berichterstattung aufzuregen, aber ich schaffs einfach nicht.
Die Bodenoffensive ist das Gegenteil von Eskalation!
1. Die Hamas feuert unaufhörlich Raketen auf die israelische Zivilbevölkerung ab, in den internationalen Medien hört und sieht man aber monatelang nichts davon, bis Israel zurückschlägt. Dabei landet zudem ein Teil der Raketen noch innerhalb des Gazastreifens und tötet die eigene Zivilbevölkerung. Diese Toten werden seit der Operation “Protective Edge” Israel angelastet.

2. Die Terrororganisation Hamas benutzt Menschen als Schutzschilder, verlangt von Frauen und Kindern, dass sie auf Dächer steigen und dass Flüchtlinge sofort wieder zurück in ihre Häuser gehen. Die Funktionäre und die Waffen hingegen befinden sich in Bunkern und Tunneln.

3. Israel macht enorm viel zum Schutz der eigenen und zum Schutz der Zivilbevölkerung in Gaza. Die eigene Bevölkerung hat Zugang zu öffentlichen und privaten Schutzräumen und Bunkern, es gibt ein hocheffizientes Raketenabwehrsystem, den Iron Dome, und keiner käme jemals in Israel auf die Idee, Kinder auf der Straße stehen zu lassen sobald die Sirenen heulen. Israel muss sich nicht dafür entschuldigen, dass es aufgrund dieser Maßnahmen kaum Opfer zu beklagen hat. Im Gegenteil, es kann stolz darauf sein.
Dror Hanin, der erste Tote auf israelischer Seite während dieser Operation, starb, als er Soldaten Essen vorbeibringen wollte. Er war Familienvater mit drei Kindern. Womöglich war seine Frau nicht begeistert, als er sich trotz Raketenbeschuss ins Freie begab, um den Soldaten, die Tag und Nacht die Bevölkerung schützen, Dank zu zollen und ihnen Essen vorbeizubringen. Bei seiner Beerdigung sagte jemand, “Im Leben und im Tod symbolisierte Dror die Schönheit unseres Landes.” Denn er hat geholfen wo er konnte. Er ist ein ziviles Opfer, das man zeigen sollte in den internationalen Medien.
Natürlich habe ich größtes Mitleid mit den unschuldigen Menschen und vor allem den Kindern in Gaza, aber Israel muss in erster Linie die eigene Bevölkerung schützen und nicht die der Angreiferseite.

4. Das israelische Militär betreibt einen ungeheuren Aufwand, um die Zivilbevölkerung in Gaza dennoch zu schonen. Die internationalen Medien verpassen es, zu erklären, dass das israelische Militär die Bevölkerung vor dem Terror der Hamas schützen muss. Bei Luftangriffen sterben hauptsächlich deshalb Menschen, weil sich die Hamas mit Vorliebe dort verschanzt und Raketen von dort abschießt, wo sonst NUR Zivilisten sind. In Kindergärten, Krankenhäusern und reinen Wohngebieten. Wie grausam muss man sein, Kinder vorzuschieben, um sich selbst und seine Waffen zu schützen. Wann wird die “pazifistische” Weltbevölkerung endlich aufhören, Israel den Vorwurf zu machen und stattdessen den wahren Schuldigen sehen?

5. Die Bodenoffensive ist die einzige Chance, um die unterirdischen Waffenlager und Terroristen, die sich feige in ihren Löchern verkriechen, zu finden. Soll Israel etwa einen Waffenstillstand mit einer Terrororganisation schließen, um der Welt einen Gefallen zu tun, nur um sich spätestens zwei Jahre später wieder in einem Krieg mit der Hamas zu befinden? Sollen die Menschen im Süden Israels dauerhaft in Bunkern schlafen müssen, weil ständig Sirenen heulen? Sollen die Kinder dort ihren Sommer mit Brettspielen im Haus verbringen, weil Fussball draußen zu gefährlich ist?

Eine Demokratie hat das Recht sich zu verteidigen. Sie muss zum mildesten Mittel greifen und genau dies macht Israel. Es greift gezielt strategische Punkte der Hamas an und warnt die zivile Bevölkerung vorher mehrfach, damit sich die Menschen evakuieren können. Wenn sie aus welchem Grund auch immer dieser Aufforderung nicht nachkommen, kann man Israel keinen Vorwurf machen.
Wer so idiotisch ist zu glauben, es gäbe ein milderes Mittel als Beschuss aus der Luft, der kann ja mal den Vorschlag machen, dass Israel genauso wie die Terroristen planlos Raketen abschießt, ganz egal in welche Richtung. Irgendwas wird schon einschlagen und dann wäre man auf Augenhöhe.


Fünf Irrtümer über den Israel-Hamas-Konflikt

Originally posted on Spirit of Entebbe:

Eine Woche mit 1100 Hamas-Raketenangriffen auf israelische Zivilisten und 1500 israelischen Luftangrifffen auf Hamas-Ziele hat erwartungsgemäß wieder zahllose Idioten auf den Plan gerufen, die bestenfalls Terror einerseits und den Kampf gegen den Terror andererseits gleich schlimm finden, wenn sie nicht gar tolldreist die Terroristen noch als die eigentlichen Opfer bezeichnen. Leider spielt auch der Großteil der Medien wieder einmal eine unrühmliche Rolle, indem er die kruden Ansichten der „Israelkritiker“ nach Kräften befeuert. Zeit, den fünf gängigsten Behauptungen zum Gaza-Konflikt entgegenzutreten.

„Die Hamas ist doch geradezu gezwungen, zu kämpfen, so lange Gaza abgeriegelt ist“

Die Teilblockade Gazas wird von Ägypten und von Israel aufrecht erhalten. Von Israel, weil Gaza eine feindliche Entität darstellt, die den jüdischen Staat seit etlichen Jahren mit mehr als 12.000 Raketen beschossen hat. Dennoch wird der Küstenstreifen von Israel aus versorgt: mit wöchentlich Hunderten von Trucks voller Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff. Der Gazastreifen hängt auch nach wie vor…

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Todesopfer im Gazastreifen

Originally posted on Blick auf die Welt - von Beer Sheva aus:

Seit Beginn der israelischen Luftangriffe veroeffentlicht Hamas keine Namen von Toten. Offensichtlich moechten sie alle Opfer als Zivilisten ausgeben, und bei der Aktion Gegossenes Blei gelang es Bloggern anhand der Namen zu belegen, dass etwa die Haelfte der “Zivilisten” in Wirklichkeit Terroristen waren.

Wir wissen, dass immer wieder Raketen zu kurz fallen und im Gazastreifen selber Schaden anrichten. Wenn dadurch Menschen getoetet werden, wird auch das Israel in Rechnung gestellt.

Heute hat Al-Jazeera eine Liste der Toten mit Namen, Geschlecht und in den meisten Faellen auch Altersangaben veroeffentlicht.

Ich habe daraus eine kleine Statistik samt Graphik gemacht:

Tote im Gazastreifen Jul-14

Und hier die Tabelle dazu:

Bevoelkerungsgruppe Anzahl Prozent
Kinder 0-12 Jahre 18 10%
Frauen ab 13 Jahren 14 7%
Maennliche Jugendliche 13 7%
Maenner 18-40 93 49%
Maenner 41-50 14 7%
Maenner ueber 50 20 11%
Maenner ohne Altersangabe 17 9%
Gesamt 189 100%

Das ist keine normale Bevoelkerungspyramide im Gazastreifen. Kinder und…

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Israel hat das Recht, sich zu wehren

“Die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges”, schrieb einst Rudyard Kipling.

In Israel lacht kein Mensch über die Toten und Verletzten unter der Zivilbevölkerung von Gaza. Niemand jubelt über ein totes Kind, keiner freut sich über die steigenden Opferzahlen. Trotzdem wird Israel in den Medien gerade durch den Fleischwolf gedreht.
In Gaza hingegen wird jede Rakete mit großem Beifall von Teilen der Bevölkerung abgeschossen, werden zivile Opfer auf israelischer Seite herbeigesehnt und es wird darüber gelacht, dass israelische Mütter mit ihren Kindern bei einem Raketenangriff panisch Schutz suchen.

Die Medien weltweit verpassen es, die Unterschiede in der Mentalität und auch in der Kriegsführung darzustellen. Es wird immerzu von der militärischen Überlegenheit Israels gesprochen und Bilder verletzter oder toter Kinder aus Gaza gezeigt. Die Botschaft, die dadurch vermittelt wird, lautet ganz klar: Israel muss sofort aufhören und die Waffen niederlegen.

Diese Forderung ignoriert das jahrelange Leid israelischer Familien im Süden des Landes, die unbemerkt von der Presse unter permanentem Raketenbeschuss aus Gaza leben müssen. Israel ist bislang äußert zurückhaltend mit Angriffen aus Gaza umgegangen. Die Tatsache, dass israelische Kinder im Süden des Landes ihre Freizeit im Bunker verbringen und Schulen und Kindergärten sogar zeitweise geschlossen werden müssen, schaffen es nicht in die Tagesschau oder das Heute Journal.
Ebenso wenig wird betont, dass die israelische Armee vor Luftangriffen jedesmal die Bewohner in Gaza auffordert, ihre Häuser zu verlassen. Kein anderes Land auf der Welt würde jemals einem Militärschlag telefonisch (!), per Videobotschaft und mit Warnschüssen ankündigen, um die zivile Bevölkerung der Gegenseite zu schützen. Dass es dennoch so viele Opfer auf palästinensischer Seite gibt, liegt nicht an Israel. Schuld trägt die Hamas, die ihre Stützpunkte und Raketenabschussrampen in Wohngebieten, vorzugsweise Kindergärten und Krankenhäusern positioniert.

Fragt sich außer mir eigentlich niemand, warum die Palästinenser ihre toten Kinder durch die Stadt tragen? Erst schicken sie sie in den sicheren Tod, indem sie der Aufforderung des israelischen Militärs nicht nachkommen, und anschließend ziehen sie in großen Demonstrationen mit den toten Kindern auf den Armen durch die ganze Stadt.

Auch der Gazastreifen ist unterbunkert und es könnte die Zivilbevölkerung effektiv geschützt werden. Wären da nicht die Funktionäre der Hamas und die radikalen Kämpfer, die jene Bunker zum Selbstschutz und zum Schutz der Waffen nutzen.

Wenn die Sirenen ertönen, rennen mein Mann und ich mit unserem Baby im Arm in den Schutzraum im Keller des Gebäudes. Dort treffen wir auf unzählige andere Familien aus den umliegenden Gebäudekomplexen. Wir alle teilen uns einen recht schmalen Luftschutzbunker mit grellem Licht und ein paar wenigen Stühlen. Die Kinder schreien und kreischen aus Angst, ihre Mütter wiegen sie in den Armen und alle fragen sich, ob das Raketenabwehrsystem diesmal auch funktionieren wird. Nach einigen Sekunden hört man einen unbeschreiblichen dumpfen Knall und man kann nicht sagen, ob er vom gelungenen Abschuss durch den Iron Dome oder vom Einschlag der Rakete kommt.

Israel hat das Recht sich zu wehren. Es hat das Recht, zu verhindern, dass die Terrororganisation Hamas weitere Raketen auf die israelische Zivilbevölkerung abschießen kann. Israelische Kinder haben ein Recht darauf, beschützt zu werden und sie haben ein Recht darauf, nicht wochenlang Tag und Nacht in Bunkern verbringen zu müssen. Leider beachtet die Welt sie nicht.


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